Hola muchachos
Nach 3 Wochen Spanischkurs in Antigua habe ich doch das eine oder andere Wort gelernt. Der Schulalltag hat mich waehrend den letzten Wochen quasi wieder eingeholt. Und ich kann an dieser Stelle auch bestaetigen, dass ich keine einzige Lektion verpasst habe! Das waere aufgrund der unzaehligen Bars und Touristen sowie den Kurzurlaubern aus Guatemala City auch durchaus denkbar gewesen. Es ist schon erstaunlich wie viele Leute sich in dieser kleinen Kolonialstadt mit ca. 30'000 Einwohnern vor allem am Wochenende herumtreiben.
Letztes Wochenende habe ich noch einen Abstecher an den Lago de Atitlan gemacht. Dies ist ein wunderschoener See umringt von Vulkanen quasi Thunersee Deluxe ;-) Ansonsten habe ich hier die letzten zwei Wochen bei einer Familie gewohnt und dadurch einen Einblick in das Leben der Mittelklasse bekommen, sofern diese in Guatemala ueberhaupt existiert (Der staatlich festgelegte Mindeslohn eines Lehrer betraegt USD 150 pro Monat). Dies war insgesamt eine sehr gute und eindreuckliche Erfahrung.
Mich zieht es jetzt aber definitiv wieder zurueck ans Meer. Bevor ich jedoch Richtung Karibikseite in Guatemala und Bay Islands in Honduras (Tauchen!!!) aufbreche, mache ich noch einen Abstecher nach Xela der zweitgroessten Stadt in Guatemala und ins Hochland. Natuerlich werde ich meinen Abschied heute noch etwas feieren (es ist ja schliesslich Samstag). Morgen frueh den Bus verpassen ist jedoch keine Option (Gruaess ad Vaex-Joe Fraktion a dere Steu...).
Hasta luego
Samstag, 20. Februar 2010
Montag, 8. Februar 2010
NATEL
zur Info: Meine SIM Karte funktioniert schon seit Dezember nicht mehr. Sorry fuer die unbeantworteten SMS.
Gruesse aus Antigua
Gruesse aus Antigua
Mittwoch, 3. Februar 2010
Guatemala
Ich lebe noch!!! Im digitalen Zeitalter scheinen 2 Wochen ohne Nachricht ein Jahrhundert zu sein ;-) Besten Dank fuer eure Anteilnahme. Und jawohl, mein Hirn scheint immer noch lernfaehig zu sein, trotz dem vielen Tauchen und dem Ueberbruecken der tauchfreien Zeit mit dem Degustieren verschiedener Cervezas ;-)
Ich befinde mich seit rund 2 Wochen in Guatemala und habe diesen Montag in Antigua einen Spanischkurs begonnen. Ich wohne hier in einem Studentenwohnhaus mit einigen Touristen und einigen Locals. Waehrend mindestens den naechsten zwei Wochen habe ich taeglich 4 Stunden Unterricht von 9 bis 1 mit einer Privatlehrerin. Das duerfte mein Spanglish wohl auf ein neues Level befoerdern.
Aber alles von Anfang an: Das Tauchen im Blue Hole in Belize war wirklich der Hammer obwohl das ganze nur ein kurzes Spaessle ist (20 Minuten tauchen und 5 Minuten safety stop). In 2 Minuten herunter auf 40 Meter und dann 6 Minuten lang das endlose Blau unter einem bestaunen und durch die Stalachiten der ueberhaengenden Felswand tauchen. Die Haie waren wohl nicht so hungrig und darum hat sich auch nur einer blicken lassen ;-) Dann war es auch schon vorbei und wir tauchten entlang der Felswand und dem Riff langsam wieder auf. Anschliessend ging es zu zwei weiteren Tauchspots und einer geschuetzten Inseln voller Boobies (ja so heisst diese Vogelart wirklich). Es war wirklich ein super Tag und den hohen Preis von etwa 40 Stunden Privatunterricht in Guatemala wert.
Zwei oder drei Tage spaeter ging ich zurueck nach Belize City, welches zu Recht einen schlechten Ruf geniesst, um einen Bus nach Flores Guatemala zu nehmen. Dort bin ich wieder einmal frueh aufgestanden (4:30 Uhr) um die Tempel von Tikal bei Sonnenaufgang zu besuchen. Die Tempel sind mitten im Jungel und waren sicherlich das Highlight der von mir besuchten Steinhaufen. Zudem gab es dort Affen, Voegel, Taranteln und weitere Bewohner.
Fruehaufsteher scheinen in diesem Teil der Welt noch belohnt zu werden... Ok zu Hause lohnt sich das fruehe Aufstehen zum Snowboarden auch.
Der naechste Stop erfolgte in Semuc Champey welches in den Huegeln/Bergen liegt. Da ausser fruehmorgens keine Busse zu den Wasserfaellen fuhren, habe ich mich im Autostopp versucht. Ein Hupen und einen kurzen Handwink des Fahrers spaeter war ich auf der Ladeflaeche seines Pickups. Die Schaufeln und Macheten neben mir haben mich schon kurz beunruhigt :-) Aber in Guatemala hat ja schliesslich jedes Kind eine Machete (jedenfalls auf dem Land) und ein alter Guatemaltake war in der Zwischenzeit auch noch aufgesprungen. Der Wasserfall selber war ja wohl eher klein, jedoch war die Landschaft und die vielen natuerlichen Pools zum schwimmen durchaus eine Reise wert.
Einige Tage spaeter reiste ich weiter nach Antigua wo ich mit dem Norweger von Neujahr abgemacht habe. Unter anderem habe ich den Vulkan Pacaya besucht (ca. 2 stuendige Wandrung hinauf und wesentlich kuerzer hinab). Dort oben gab es fliessende Lava zu sehen und wir liessen es uns nicht nehmen, ein paar Marshmello in der Hitze der Lava zu grillen. Das Ganze schien einen eher relaxten Sicherheitsstandard zu geniessen. So liefen wir hinter dem Guide auf 2 Tage alter Lawa herum, was schon fuer warme Fuesse sorgte. Die Sohlen der Schuhe, welche eine andere Teilnehmerin in Guatemala gekauft hatte, sind auf alle Faelle geschmolzen.
Uebers Wochenende "verreiste" ich kurz nach Monterrico an den Pazifik. Dort verbringen einige Backpacker und Leute aus ganz Guatemala jeweils ihr Wochenende. Das Highlight war der schwarze endlose Sandstrand und die Party am Samstagabend @ Johny's place.
Kurze Story am Rande: Im Hostel in Antigua habe ich zwei Englaender getroffen die von Alaska bis Panama mit dem Velo unterwegs sind. Diese hatten natuerlich einiges zu erzaehlen. Fuer Velointeressierte oder Leute mit viel Zeit (hust hust liebe Rentner in O'scherli) hier der Link zur Reise dieser Jungs www.going-south.tv
Fertig!
Ich befinde mich seit rund 2 Wochen in Guatemala und habe diesen Montag in Antigua einen Spanischkurs begonnen. Ich wohne hier in einem Studentenwohnhaus mit einigen Touristen und einigen Locals. Waehrend mindestens den naechsten zwei Wochen habe ich taeglich 4 Stunden Unterricht von 9 bis 1 mit einer Privatlehrerin. Das duerfte mein Spanglish wohl auf ein neues Level befoerdern.
Aber alles von Anfang an: Das Tauchen im Blue Hole in Belize war wirklich der Hammer obwohl das ganze nur ein kurzes Spaessle ist (20 Minuten tauchen und 5 Minuten safety stop). In 2 Minuten herunter auf 40 Meter und dann 6 Minuten lang das endlose Blau unter einem bestaunen und durch die Stalachiten der ueberhaengenden Felswand tauchen. Die Haie waren wohl nicht so hungrig und darum hat sich auch nur einer blicken lassen ;-) Dann war es auch schon vorbei und wir tauchten entlang der Felswand und dem Riff langsam wieder auf. Anschliessend ging es zu zwei weiteren Tauchspots und einer geschuetzten Inseln voller Boobies (ja so heisst diese Vogelart wirklich). Es war wirklich ein super Tag und den hohen Preis von etwa 40 Stunden Privatunterricht in Guatemala wert.
Zwei oder drei Tage spaeter ging ich zurueck nach Belize City, welches zu Recht einen schlechten Ruf geniesst, um einen Bus nach Flores Guatemala zu nehmen. Dort bin ich wieder einmal frueh aufgestanden (4:30 Uhr) um die Tempel von Tikal bei Sonnenaufgang zu besuchen. Die Tempel sind mitten im Jungel und waren sicherlich das Highlight der von mir besuchten Steinhaufen. Zudem gab es dort Affen, Voegel, Taranteln und weitere Bewohner.
Fruehaufsteher scheinen in diesem Teil der Welt noch belohnt zu werden... Ok zu Hause lohnt sich das fruehe Aufstehen zum Snowboarden auch.
Der naechste Stop erfolgte in Semuc Champey welches in den Huegeln/Bergen liegt. Da ausser fruehmorgens keine Busse zu den Wasserfaellen fuhren, habe ich mich im Autostopp versucht. Ein Hupen und einen kurzen Handwink des Fahrers spaeter war ich auf der Ladeflaeche seines Pickups. Die Schaufeln und Macheten neben mir haben mich schon kurz beunruhigt :-) Aber in Guatemala hat ja schliesslich jedes Kind eine Machete (jedenfalls auf dem Land) und ein alter Guatemaltake war in der Zwischenzeit auch noch aufgesprungen. Der Wasserfall selber war ja wohl eher klein, jedoch war die Landschaft und die vielen natuerlichen Pools zum schwimmen durchaus eine Reise wert.
Einige Tage spaeter reiste ich weiter nach Antigua wo ich mit dem Norweger von Neujahr abgemacht habe. Unter anderem habe ich den Vulkan Pacaya besucht (ca. 2 stuendige Wandrung hinauf und wesentlich kuerzer hinab). Dort oben gab es fliessende Lava zu sehen und wir liessen es uns nicht nehmen, ein paar Marshmello in der Hitze der Lava zu grillen. Das Ganze schien einen eher relaxten Sicherheitsstandard zu geniessen. So liefen wir hinter dem Guide auf 2 Tage alter Lawa herum, was schon fuer warme Fuesse sorgte. Die Sohlen der Schuhe, welche eine andere Teilnehmerin in Guatemala gekauft hatte, sind auf alle Faelle geschmolzen.
Uebers Wochenende "verreiste" ich kurz nach Monterrico an den Pazifik. Dort verbringen einige Backpacker und Leute aus ganz Guatemala jeweils ihr Wochenende. Das Highlight war der schwarze endlose Sandstrand und die Party am Samstagabend @ Johny's place.
Kurze Story am Rande: Im Hostel in Antigua habe ich zwei Englaender getroffen die von Alaska bis Panama mit dem Velo unterwegs sind. Diese hatten natuerlich einiges zu erzaehlen. Fuer Velointeressierte oder Leute mit viel Zeit (hust hust liebe Rentner in O'scherli) hier der Link zur Reise dieser Jungs www.going-south.tv
Fertig!
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